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Malteser Papenburg

Malteserorden

Vor über 900 Jahren ...

Selbst zu den Zeiten, als das Heilige Land unter muslimischer Herrschaft stand, zog es die abendländischen Christen immer wieder zu den Stätten, an denen Christus gewirkt hatte. Zahlreiche Pilgerfahrten wurden dorthin seit den frühen Jahrhunderten unternommen.

Nach der Eroberung des Heiligen Landes durch die Kreuzfahrerheere schwoll der Pilgerstrom stark an. Infolge der weiten Entfernung mussten die Pilger große Strapazen auf sich nehmen. Viele von ihnen waren diesen Anstrengungen nicht gewachsen. Sie wurden
unterwegs oder in Jerusalem krank, wenn sie nicht gar unter die
Räuber fielen, ausgeplündert und verwundet wurden

Pilgerhospital in Jerusalem

An den Pilgerwegen und in Jerusalem selbst errichtete man deshalb Herbergen, in denen die Pilger Aufnahme finden und die Kranken gepflegt werden konnten. Ein Kaufmann aus Amalfi bekam unter der Herrschaft des Kalifen Monastir im Jahr 1048 die Erlaubnis, ein Pilgerhospital in Jerusalem zu errichten. Vorsteher dieses Hospitals war Bruder Gerhard, der als Gründer des Hospitaliterordens gilt.

Johannes der Täufer wurde als Schutzpatron des Hospitals gewählt. Finanziert wurde die im Hospital tätige Krankenpflegegemeinschaft durch zahlreiche Zuwendungen dankbarer Pilger und Gönner.

Orden vom hl. Johannes von Jerusalem

Mit der Übernahme der Verteidigung der Heiligen Stätten bildete sich aus der Gemeinschaft eine Rittergenossenschaft, die nach dem Patron  der Gemeinschaft "Orden vom heiligen Johannes von Jerusalem", kurz Johanniterorden, genannt wurde. In diesem Orden gab es Ritter, die den Waffendienst leisteten, und die dienenden Brüder, die sich weiterhin der Krankenpflege widmeten. Als Zeichen des Ordens wurde
ein achtspitziges weißes Kreuz, Symbol der acht Seligpreisungen, gewählt.

Der Name "Malteserorden" entstand erst um 1530, als der Orden nach Jahren der Heimatlosigkeit auf Malta eine neue Zuflucht fand. Heutiger Sitz des als souveränes
Subjekt des Völkerrechts weltweit agierenden Ordens ist Rom. Er unterhält diplomatische Beziehungen zu 92 Staaten und entsendet Vertreter in neun internationale
Organisationen wie etwa die UNO. 1953 gründet der Malteser Orden gemeinsam mit
dem Deutschen Caritasverband den Malteser Hilfsdienst in Deutschland.

Wirken in der Diözese Osnabrück

Schon Jahrzehnte vor den letzten Kreuzzügen kamen Johanniterritter ins Bistum Osnabrück und gründeten Kommenden in Esterwegen (1223), Lage (1245) und Bokelesch (vor 1263). Sie kümmerten sich um die Armen und Kranken, betreuten Pilger, so wie es ihnen ihre Ordensregel vorschrieb.

Wegweisend waren Sie in der Kultivierung des Landes. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden die noch bestehenden Besitzungen und Kommenden vom Staat konfisziert.


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